Übergang in die Oberstufe

Die Schülerinnen und Schüler der 6. Klasse feierten bei sonnigem Wetter den baldigen Übergang in die Oberstufe. Nachdem sie verschiedene Posten gelöst hatten, wurde zum Abschluss an der Thur grilliert.

Zurück zum ersten Schultag

Auf der Einladung des Anlasses stand: «Bald kommst du in die Oberstufe! Juhui oder doch nicht?». Diese Frage beschäftigte die Teilnehmenden den gesamten Nachmittag. Der Übergang in die Oberstufe ist für viele eine prägende Zeit, der nicht nur mit Freude entgegengesehen wird. Das Gewohnte verlassen, sich neu orientieren zu müssen, hängt oft mit Ängsten und Befürchtungen zusammen. Aus diesem Grund begann der Nachmittag in der Kirche, mit einer Reise zurück zum ersten Schultag. Die Schülerinnen und Schüler sollten sich zurückerinnern, was sie damals erlebt hatten und wie es für sie war, neu zu sein.

Vertrauen und etwas Neues wagen

Nach der Reise in die Vergangenheit wurden die Teilnehmenden aufgefordert, andere zu führen, und sich blind führen zu lassen. Die Austauschrunde zeigte, dass es gar nicht immer so einfach ist, anderen sprichwörtlich blind zu vertrauen. Am nächsten Posten wurden die Schülerinnen und Schüler aufgefordert, blind an Gegenständen zu tasten, zu riechen oder gar davon zu essen. Das war anspruchsvoll, da es viel Mut brauchte, sich auf Ungewohntes einzulassen.

Ängste loslassen

Die baldigen Oberstüfler haben einige Befürchtungen und Ängste bezüglich der Oberstufe. Nach einem kurzen Impuls wurden die Teilnehmenden eingeladen, ihre grösste Angst oder Befürchtung auf einen Stein zu schreiben und alleine über die Thurbrücke zu gehen. Der Stein diente als Symbol für die Ängste und Befürchtungen und wurde in der Thur versenkt. Nach den verschiedenen Posten, die gelöst wurden, erwartete alle ein gemütliches Grillieren und Zusammensein bei sommerlichen Temperaturen.

 

Religionspädagogin Marija Kunac