Ministranten

Ministranten und Ministrantinnen sind junge Menschen, die an Sonntagen und Feiertagen im Gottesdienst besondere Aufgaben übernehmen. Mit ihren weissen Tuniken machen sie die Liturgie schöner und feierlicher. Durch ihr Mittun in der Liturgie zeigen sie, dass der Gottesdienst Sache der ganzen Gemeinde ist.

Ein rüüdig schönes Minifest

8’000 Minis feierten in Luzern

Die diesjährige Reise führte die Minischar des Pastoralraums Bischofsberg am Sonntag, 10. September 2017 ans Minifest nach Luzern. Morgens um 7.00 Uhr trafen sich die Minis und Begleiter beim Bahnhof Bischofszell Stadt, um mit dem Car die knapp zweistündige Reise anzutreten.

Rund 8’000 Ministrantinnen und Ministranten aus der ganzen Deutschschweiz und sogar aus Österreich fuhren zum Minifest, davon 18 aus unserem Pastoralraum.

Die Eröffnungsfeier und den Abschluss feierten die Minis zusammen mit ihren Begleitpersonen auf dem grossen Kiesplatz bei der Allmend. Dabei übten sie mit einer Band den neuen Minisong „Zäme goh, zäme stoh“ ein, und sie konnten das Talent von zwei Akrobatinnen bewundern. Danach standen rund ums Schulhaus Hubelmatt und die Messe Luzern über 100 Ateliers bereit, bei denen die Minis ihre Sportlichkeit, ihre Geschicklichkeit oder ihr Wissen unter Beweis stellen konnten. Die Möglichkeiten überstiegen bei weitem die zur Verfügung stehende Zeit, auch wegen den Warteschlangen, die sich vor manchem Atelier bildete. Eine Guugenmusig und ein Ballonfeuerwerk rundeten das gelungene Minifest in Luzern ab.

Punkt 17 Uhr fuhr der Car wieder in Richtung Bischofszell. Glücklich, aber auch etwas müde von den vielen Eindrücken, verlief die Fahrt ruhig. Das Minifest Luzern wird allen Beteiligten noch lange in guter Erinnerung bleiben. Ein herzliches Dankeschön geht an die Begleitpersonen, welche die Ministrantinnen und Ministranten durch den Tag führten.

Minireise vom 1. Juli 2017

Am Samstag, dem 1. Juli wagten sich die sportlichsten unter den Ministranten auf die diesjährige Minireise ins Fürstenland. Wir hatten Glück mit dem Wetter, denn es fiel kein einziger Tropfen Regen, auch wenn die Wolken zeitweise richtig dunkel am Himmel hingen. Vom Winde gescheucht, jagten die Wolken dahin und machten immer wieder der Sonne Platz. Einmal heiss, dann wieder frisch, immer waren wir am Jacke an- und ausziehen. Unter solchen Bedingungen fuhr unsere Gruppe von 19 Ministranten und Begleitpersonen mit dem Fahrrad von Bischofszell bis nach Flawil zum Kloster Magdenau. Dort wurden wir von der Sr. Maria Veronika empfangen, die uns das Chorgestühl der Schwestern zeigte und uns spannende Geschichten zu den eindrücklichen Schnitzereien zu erzählen wusste. Das anschliessende Chorgebet der Schwestern war dann so meditativ, dass ein paar Minis bis ins Land der Träume versetzt wurden. Es folgte ein Pick-nick aus dem Rucksack und Zeit zum Verweilen im schönen Hof des Klosters. Noch bevor der Leiter der Reisegruppe die Teilnehmer zusammenrufen konnte, standen alle wieder mit ihren Rädern bereit. Keiner wollte den nächsten Programmpunkt verpassen, das Chocolarium. Nach einer rassigen Abfahrt erhielten wir Einblick in die Kunst der Schokoladenfabrikation und erfuhren, wie das Glück in die Schoggi kommt. Je nach persönlichem Bedürfnis füllte ein jeder seinen Rucksack mit Glücksmomenten für die nächste Woche, oder eventuell auch zum Verschenken? Das weiss ich jetzt nicht. In jedem Fall war eine Stärkung mit Schokolade angeraten, denn es folgte ja noch der Heimweg, wieder mit dem Velo. Allen diesen sportlichen Minis spreche ich meine Bewunderung für diese respektable Leistung aus, den Grossen und ganz besonders den Kleinen.

  • am Altar dienen
  • Freundschaften knüpfen
  • Gleichgesinnte treffen
  • Gruppenstunden besuchen
  • Sport betreiben
  • Ausflüge machen
  • und vieles mehr….
Das Wort »ministrieren» stammt aus dem «Lateinischen» und bedeutet «dienen». Ministranten sind jedoch keine Dienstboten der Priester, sondern sind Diener einer höheren Sache, nämlich Jesus Christus selbst. Dazu tragen sie eine besondere Kleidung, das Ministrantenkleid. Der Ministrantendienst hat eine lange Tradition in der Kirche, es gibt ihn schon seit fast 2000 Jahren.

Minis (Abkürzung von Ministranten/Ministrantinnen) sind keine Aussenseiter oder gar Langweiler, sondern junge Menschen, die ihre Freizeit sinnvoll gestalten wollen. Neben dem Altardienst unternehmen sie auch viele interessante, lustige und coole Aktionen ausserhalb der Kirchenmauern.

Ministrant werden können Mädchen und Buben die getauft sind und die „Erste Kommunion“ empfangen haben. Ministranten sind zuverlässig, übernehmen Verantwortung und haben natürlich Freude am Altardienst, also am öffentlichen Auftreten vor der Pfarrgemeinde.

Im Pastoralraum Bischofsberg hat jede Kirche ihre eigene Mini-Gruppe:

Die Oberministranten treffen sich 3-4 Mal im Jahr und gestalten zusammen mit den Miniverantwortlichen Gruppenanlässe und Ausflüge und können bei der Ausbildung der Ministranten helfen. Oberministrant kann man ab der 1. Oberstufe werden. Wer Interesse hat und Verantwortung in der Mini-Arbeit übernehmen möchte ist herzlich willkommen. Der Oberministrantendienst ist freiwillig.

Möchtest Du mit dabei sein?

Bei Interesse oder bei weiteren Fragen wende Dich an:
Rahel Heeb, Oberministrantin
071 422 82 47
Christoph Baumgartner, Pfarrer
071 422 23 01 / 079 620 87 76